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Meine Kindheit war schon immer von Musik
geprägt, da meine Mutter, Musiklehrerin und
Obfrau eines Beethovenvereins, versuchte
mich zum
Klavierspielen zu animieren.
Im Alter von 8 Jahren bekam ich zu Weihnachten eine diatonische Mundharmonika
geschenkt und begann sofort wie wild darauf
zu spielen. Nur beim Donauwalzer hatte ich
Probleme und so wünschte ich mir zum
10.Geburtstag eine Mundharmonika mit der
auch dieses Stück möglich war.
So bekam ich meine erste Chromatische Mundharmonika und von da an
bestand für mich keine Notwendigkeit mehr ein diatonisches Instrument in
die Hand zu nehmen.
Obwohl ich später noch Stunden in Jazzklavier, Gesang, Schlagwerk und
Trompete nahm, war für mich letztlich klar, dass die Chromatische
Mundharmonika mein Instrument war.
Nach der Matura widmete ich mich noch einige Semester lang dem Studium der Musikwissenschaften und der Philosophie, doch dann gab es für mich nur mehr ein Ziel:
Mundharmonika zu Spielen, zu Unterrichten, zu Erforschen und das
Instrument wieder bei der Bevölkerung beliebt zu machen.
Ich glaube, dass ich durch meine musikalischen Projekte auf dem besten
Weg bin dieses Ziel zu erreichen und dem kleinsten Konzertinstrument der
Welt wieder eine Chance zu geben.
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